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Horror-Dreh beim Traumschiff! 12 Meterwellen treffen TV-Schiff, Darsteller packt über Dreharbeiten aus

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Horror-Dreh beim Traumschiff! 12 Meterwellen treffen TV-Schiff, Darsteller packt über Dreharbeiten aus
02.04.2024 16:54 von OlgaSymbolbild imago / ZDF

Bei einer solch gefährlichen Situation darf niemand mehr an Deck. Die Passagiere seien vier Tage lang im Schiff gefangen gewesen - jeder in seiner Kabine. Doch die sei nicht besonders groß: "Also wenn ich auf dem Bett liege und meine Arme ausbreite, berühre ich rechts und links die Wand. Dann gibt’s ein Sofa, das man im Falle einer Zwei-Mann-Belegung zu einem Bett umfunktionieren kann, Einbauschränke und ein Bad, bei dem man sich natürlich bei jeder heftigen Bewegung die Ellenbogen aufschlägt", erklärt der Schauspieler. "Auch an Schlaf sei da nicht zu denken: Man rollt nämlich einfach wieder aus seinem Bett. "Normalerweise hat das Schiff Stabilisatoren, die ausgefahren werden können, um die Balance zu halten. Bei so einem hohen Wellengang, wie wir ihn damals hatten, war das aber zu gefährlich. Sie hätten abbrechen können. Das Schiff war also permanent in Bewegung, man hat das wütende Meer richtig gespürt. Es hat permanent gescheppert und gekracht. Teller flogen durch die Gegend. Und von Tag zu Tag konnte man beobachten, dass der Speisesaal immer leerer wurde. Viele lagen einfach im Bett und beteten, dass wir das überleben", so Morgenroth im Interview.

Schiff wurde durch heftigen Wellengang beschädigt

Das einzige, was in solchen Situationen helfen würde: Ruhe bewahren. Auch wenn das leichter gesagt als getan ist, wie Morgenroth zugibt: "Manchmal sah ich, wie Matrosen hektisch über Deck rannten. Und jedes Mal dachte ich mir: 'Kommt jetzt vorne schon Wasser rein?' Und tatsächlich: Als wir im Bremer Hafen einfuhren, habe ich mir das Schiff noch einmal genauer angeguckt. Und das können Sie sich nicht vorstellen! Das Schiff war am Bug komplett verbeult, also so richtig! So, als hätte Thor mit dem Hammer riesige Beulen in das Schiff geschlagen. Und da ist mir nachträglich noch einmal richtig das Herz in die Hose gerutscht."

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