Inzwischen hat Rashford offenbart, dass er eine „Luftveränderung“ brauche und bereit für eine neue Herausforderung sei. Der neue Trainer bei United setzte ihn kaum noch ein, und ein Bruch mit dem Klub scheint besiegelt – ein Transfer steht im Raum, bei dem Dortmund ein Sinnbild für Neustart geben könnte.
Rashford abseits des Rasens: Engagement, Persönlichkeit und die wirtschaftliche Hürde für Dortmund
Marcus Rashford ist nicht nur auf dem Platz eine Persönlichkeit mit Profil, sondern auch abseits des Rasens stark engagiert. Geprägt von einer Kindheit in einfachen Verhältnissen, kämpfte er früh für bedürftige Kinder: Während der Corona-Pandemie half er bei der Organisation von Schulmahlzeiten, sammelte Millionen und setzte sich mit Aktionen wie „In the Box“ für Obdachlose ein. Für sein Engagement erhielt er Ehrungen wie die Ehrendoktorwürde der Universität Manchester und die Ernennung zum Member of the British Empire. Privat hält Rashford sich als gläubiger Christ, ist Gamer-Fan und steht gern auf Rap- und Grime-Musik.
Doch sportlich wie finanziell ist ein Wechsel nach Dortmund ein spannendes, aber kniffliges Kapitel. Rashford besitzt in Manchester einen Vertrag bis 2028 und bezieht nach Berichten ein sehr hohes Gehalt (rund 338.000 Pfund/Woche). Selbst bei einer Leihe bliebe die Belastung für den BVB enorm: Zwischen 6 und 8 Millionen Euro Leihgebühr plus mögliche Gehaltszahlungen wären fällig – und mit der Klub-WM im Sommer könnte sich die Belastung verlängern. Eine dauerhafte Verpflichtung mit Gehalt und Ablöse erscheint für Dortmund aktuell kaum stemmbar. Trotzdem wäre ein Deal ein klares Signal: Die Bundesliga bleibt attraktiv für Top-Stars, und für Rashford könnte ein Wechsel vor allem die Chance sein, seine Karriere wieder neu auszurichten.