Besonders heikel: Die Friedrich-Ebert-Stiftung soll trotz ausdrücklicher Hinweise auf die Rechtslage monatelang keinen erneuten Kontakt mit dem Bundesarchiv aufgenommen haben. Damit bleibt der Zugang zu den Akten weiterhin blockiert – und Schröder behält faktisch die Kontrolle über ihre Nutzung.
Ausgelöst wurde die Affäre durch einen Bericht der Plattform „Correctiv“. Inzwischen kündigte das Kanzleramt an, die ausgelagerten Akten zeitnah prüfen zu wollen. Das Bundespresseamt bestätigte, dass die Unterlagen im Zuge der Auflösung des Altkanzler-Büros im Juni 2025 in die Stiftung gebracht wurden. Der politische Wirbel dürfte damit noch lange nicht beendet sein.